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Hardware Wallets im Vergleich

Wissen Sie, was ein Hardware Wallet ist und wofür Sie es verwenden? Nein? Wir geben eine kurze Einführung und erklären danach, welche es gibt und wo die Unterschiede sind.

Darum geht es bei einer Hardware Wallet

Ein Hardware Wallet ist ein Gerät, das der Sicherung von Internetwährungen dient. Und zwar mittels privatem Schlüssel. Die Idee ist, dass ein privater Schlüssel von einer Online-Speicherung auf einem Computer oder einem Smartphone isoliert und vor Hackerangriffen geschützt wird. Wird die Sicherung offline durchgeführt, ist ein Diebstahl via Internet unmöglich. Denn ein Hacker müsste dieses Kryptowährungen Hardware Wallet physisch stehlen, um Zugriff auf den privaten Schlüssel zu haben, der wiederum den Zugriff auf das Krypto-Vermögen ermöglicht. Aber auch nur dann, wenn der Dieb den PIN-Code für dieses Hardware Wallet kennt. Und den werden Sie sicherlich geheim halten. Noch zuverlässiger kann man einen privaten Schlüssel für Kryptogelder nicht verwahren.

Warum braucht man das?

Vielleicht kennen Sie Meldungen wie diese: „Bitcoin-Passwort verloren. Schürfer hat keinen Zugriff mehr auf seine 2500 Bitcoins.“ Oder „Hacker erbeutete privaten Schlüssel für Bitcoin-Anteile eines Angestellten. Der Schaden geht in die Millionen.“

Manchmal ist gar keine Kriminalität notwendig, um Cybergeld zu verlieren. Wer in den Anfängen aus Spaß Bitcoins schürfte, wurde vielleicht innerhalb kurzer Zeit mit einigen hundert Bitcoins belohnt. Der Gegenwert damals? Einige Cent, maximal einige Euro. Wer damals aber 1.000 Bitcoins hortete, würde heute auf einem Vermögen von mindestens 40 Millionen Euro sitzen. Das Problem ist, dass viele User, die das gar nicht wirklich ernst nahmen, ihre privaten Schlüssel entweder unzureichend gut aufbewahrt und vergessen oder gelöscht haben. Dann ist das Vermögen natürlich weg. Oder in anderen Fällen wurden diese auf Festplatten gespeichert und wenn diese aus irgendeinem Grund defekt ist oder unbedacht mit einem alten Computer entsorgt wird?  Das Vermögen liegt nicht irgendwo anders noch als Backup. Verloren ist verloren.

Wenn einst ein Computer-Passwort verloren ging, hielt sich der Schaden meist in Grenzen. Selbst wenn einem die Bankomat-Karte samt PIN gestohlen wird und jemand mit ihrem PIN Behebungen durchführt, ist der Schaden noch überschaubar. Ärgerlicher wird es bei der Kreditkarte mit einem hohen Limit. Aber bei Kryptowährungen sind meist sehr hohe Summen im Spiel. Dieser Verlust ist durch nichts wieder gut zu machen. Wer auf einer ansehnlichen Summe Kryptogeld sitzt, sollte bei einem Hardware Wallet nicht zu knausern anfangen, sondern in die eigene Sicherheit investieren. Nur eine Hardware Wallet kann ihre privaten Schlüssel sicher verwahren. Wenn Sie bis jetzt noch keine Bitcoins oder ähnliches besitzen, lohnt es sich dennoch, weiter zu lesen. Denn wer Casinospiele online spielt, kommt eventuell auch in den Genuss, Kryptowährungen zu gewinnen. Denn einige Online Casinos erlauben Transaktionen mit Bitcoins und Co.

Die Frage ist: Worauf sollte man bei der Wahl einer Hardware Wallet achten?

Nun, wenn man weiß, wie ein solches Hardware Wallet im Groben funktioniert, weiß man schon in etwa, worauf man achten sollte. Ein Hardware Wallet ist im Grunde sowas wie ein dezentrales Bankkonto. Hier sammeln, tauschen oder versenden Sie Kryptowährungen. Diese Wallets können unterschiedlich aussehen. Es sind aber für gewöhnlich Geräte, die man via USB an den Computer ansteckt. Sie arbeiten mit einer Handy-App oder mit einem Computerprogramm. Und ein USB-Hardware-Wallet-Stick ist, wie wir schon erwähnten, gut vor Angriffen geschützt. Er ist nur ganz schwer zu knacken und selbst wenn er mal geklaut oder verloren wird, bedeutet das nicht, dass das Geld automatisch weg ist. PIN sei Dank. Doch nun zum großen Vergleich.

Modell 1: SecuX W20: Hardware-Wallet mit Touchscreen

Dieses Gerät ist gut anzusehen. Das ist dem recht großen Touchdisplay zu verdanken. Der Sicherheitsstandard ist EAL5+, die Hülle schützt es vor physischen Schäden. Auch ein Absturz auf den Boden kann ihm nichts anhaben. Sollten Sie ihn verlieren, können Sie den Inhalt mit einer Wiederherstellungsphrase wieder zurückholen. Eine App für das Smartphone gibt es auch. Damit kann auch dieses dank Bluetooth für Transaktionen verwendet werden.

Modell 2: D’Cent: Die Wallet mit dem Fingerabdruck-Scanner

Schönes Wortspiel des Herstellers. Dezent und sicher, so würde man dieses Gerät beschreiben. Wer lieber einen Fingerprint als einen PIN zum Entsperren und Validieren verwendet, kann dieses Gerät verwenden. Der Chip verfügt über den EAL5+ Sicherheitsstandard, den man schon aus diversen Banken kennt. Und die Software unterstützt einige hundert verschiedene Coins / Kryptowährungen. Wer nicht nur Bitcoins oder Ether sein Eigen nennen kann, sollte zu diesem Produkt greifen. Wie schon beim ersten Gerät gibt es auch hier die Möglichkeit einer Wiederherstellung im Verlustfall. Gut 100 Euro muss man dafür ausgeben.

Modell 3: Bitbox02: Die kleine Wallet für Profis

Dieses Modell kommt aus der Schweiz. Hier kennt man sich mit Sicherheit und Geld aus. Dieses Hardware Wallet ist besonders klein und unauffällig. Ein USB-C Anschluss sorgt für die Konnektivität, die gerne auch mit dem Handy genutzt werden kann. Gesichert ist dieses Wallet übrigens mit einer microSD-Karte. Außerdem gibt es noch einen „Secure Chip“ und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das kleine Wunderding unterstützt Bitcoin, Litecoin, Ethereum und ERV-20 Token. Gut 150 Euro muss man dafür berappen. Geld, das der Profi aber gerne für die Sicherheit ausgibt.

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